Projektdirigent Adrian Schneider

Adrian Schneider ist ein Schweizer Musiker welcher seine professionelle Laufbahn fast vollumfänglich der Blasmusik widmet. Nach einer Lehre als Blasinstrumentenmacher hat er in
seiner Heimatstadt Bern im Hauptfach Trompete Musik studiert und erste Erfahrungen als Dirigent verschiedener Ensembles gesammelt. Nach seiner Studienzeit hat Adrian während einiger Jahre eine breit gefächerte Karriere als freischaffender Dirigent und Trompeter verfolgt, so war er unter anderem Dirigent des „Ensemble de Cuivres Euphonia“ mit welchen er sowohl den Schweizer Meistertitel 2000 in der ersten Stärkeklasse als auch den Europameistertitel im darauffolgenden Jahr in derselben Leistungsstufe erreichte. Gleichzeitig war Adrian Solotrompeter des Schweizerischen Jugendsinfonieorchesters, des „Orchestre Philharmonie Suisse“ und des Ensembles „Ton 3000“.
Im Jahr 2003 wurde Adrian Solotrompeter im „Beijing Symphony Orchestra“ - diese Position hielt
er währen 2 Jahren inne und kehrte dann als Chefdirigent der „Landwehr de Fribourg“, mit welcher er den ersten Preis in der höchsten Spielklasse gewann - und als Assistenzprofessor für Trompete an die Musikhochschulen Bern und Luzern zurück.
Anschliessend kehrte Adrian nach China zurück um einerseits wiederum im „Beijing Symphony
Orchestra“ als Solotrompeter zu dienen und andererseits eine Professur am „China Conservatory“ in den Fächern Trompete und Kammermusik anzunehmen. 2010 gründete er dann des „Dunshan Symphonic Wind Orchestra“, dem einzigen privat finanzierten professionellen Orchester in China. Diesem stand er während 10 Jahren als Artistic Director vor und hat mit dem Orchester die Entwicklung der Blasmusik in China nachhaltig geprägt.
Nachdem Adrian in die Schweiz zurückgekehrt ist hat er sich wieder einer vielfältigen Karriere als freischaffender Musiker gewidmet. So ist er unter anderem musikalischer Leiter der Brass Band Fribourg, Solotrompeter im Ensemble „Le Buisson Prosperant“ und Musikkommissionsmitglied beim Schweizerischen Brass Band Verbandes. Musikverbandes (BKMV) und setzt sich somit auch für die Förderung der Blasmusikszene ein.